Achat
Aus Geschichte und Mythologie
Der heutige Fluss Dirillo auf Sizilien hieß damals „Achates“ und ist der Namensgeber für den Achat. In Rom und Griechenland wurden Achate als Talisman zum Schutz vor Giften, Stürmen und Gewittern eingesetzt. In Indien, Nepal, Tibet galt der Achat als Schutzstein und Glücksbringer. Achate, deren Inneres mit Urwasser gefüllt war, galten als besonderer Schutzstein für Kind und Mutter während der Schwangerschaft.
Wirkung auf Seele
und Geist
Der Achat fördert das bewusste Verarbeiten und Umsetzen unserer Lebenserfahrung und führt somit zu geistiger Reife, innerem Wachstum, innerer Stabilität und zu Realitätssinn. Er stärkt das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit durch Lösen von inneren Spannungen und schützt vor äußerer Beeinfl ussung, fördert die Konzentration auf das Wesentliche und verhindert so Ablenkungen durch die Umwelt. Dies wiederum führt zu logisch-rationalem Denken und hilft, einfache pragmatische Lösungen zu finden.
Wirkung auf den Körper
Der Achat wirkt ausgleichen auf das Energiefeld des Körpers (Aura). Dies reguliert das Immunsystem und führt zu stabiler Gesundheit. Insbesondere wirkt er auf folgende Organsysteme: Augen, Haut, Magen und Darm. Vor allem schützt er vor Gebärmuttervorfall und regt die Rückbildung der Gebärmutter nach der Entbindung an.
Tipp
Achatscheiben in Blumentöpfen schützen Pflanzen vor Parasitenbefall.
Amnethyst
Aus Geschichte und Mythologie
Der Amethyst hat seinen Namen von dem griechischen Begriff „amethystos“, was übersetzt wird mit „nicht berauschend“. Die griechische Mythologie erzählt dazu folgende Geschichte: Bacchus, der griechische Gott des Weines, stieß eines Tages im Zuge eines Wutanfalls folgenden Fluch aus: Der erste Mensch, der an ihm vorbei ginge, sollte vom Tiger gefressen werden. Nun war der erste Mensch, der an Bacchus vorbeikam, die schöne Jungfrau Amethyst. Göttin Diane verwandelte die Jungfrau zum Schutze vor dem Tiger in einen weißen Stein. Nun, voll Reue über seinen Wutausbruch, goss Bacchus als Opfergabe Rotwein über die in einen weißen Stein verwandelte Jungfrau. Daraufhin verfärbte sich der Stein violett und fortan glaubte man, der Amethyst schütze vor Trunkenheit.
Wirkung auf Seele
und Geist
Meditationen mit dem Amethyst bringen inneren Frieden und stärken Glaube, Intuition und Weisheit. Der Stein fördert allgemein die höhere geistige und seelische Entwicklung. Er hilft, die Trauer für Verstorbene besser zu verarbeiten und unterstützt bei der Bewältigung von Verlusten sowie bei der Überwindung von Verhaftungen und Suchtverhalten. Darüber hinaus fördern Amethyste die Aufarbeitung von Träumen und Alpträumen, stärken den Realitätssinn, und damit verbunden das Urteilsvermögen, unterstützen nüchterne, klare Gedanken und helfen bei geistiger Arbeit.
Wirkung auf den Körper
Körperlich wirkt der Amethyst beruhigend, entspannend, stabilisierend und schlaffördernd. Eine im Zimmer aufgestellte Druse hilft gegen Kopfschmerzen, die durch Nervenschmerzen hervorgerufen wurden. Bei Prellungen lässt ein aufgelegter Amethyst die Schwellung rasch zurückgehen.
Bergkristall
Aus Geschichte und Mythologie
Der Name des Bergkristall stammt vom griechischen Wort „krystallos“, das übersetzt wird mit „Eis“. Laut Plinius dem Älteren glaubten die Römer, dass diese wasserklaren und vollendet schönen Kristalle hoch in den Bergen, wo das Eis gefriert, entstehen. Der Bergkristall galt als Schutzstein gegen Dämonen und Geister. Seit dem Mittelalter werden zu Kugeln polierte Kristalle hergestellt und zum Wahrsagen verwendet.
Wirkung auf Seele
und Geist
Der Bergkristall fördert die Entwicklung, die unserem Wesen entspricht, und verbessert die Wahrnehmungsfähigkeit. Er steht für Klarheit, Reinheit und Neutralität, hilft, verlorene Fähigkeiten zurückzuerlangen und holt verschüttete Erinnerungen ins Bewusstsein zurück. In diesem Zusammenhang gilt er auch als Stein der Selbsterkenntnis
Wirkung auf den Körper
Bergkristalle wirken reinigend, entschlackend und fiebersenkend, harmonisieren die beiden Gehirnhälften, stärken die Nerven und regen die Drüsentätigkeit an.
Lapislazuli
Aus Geschichte und Mythologie
Der Name des Lapislazuli setzt sich aus dem persischen Wort „azul“ (blau) und dem lateinischen Wort „lapis“ (Stein) zusammen. In Mesopotamien und Ägypten galt er als Stein der Herrscher und wurde zu Schmuck und Grabbeigaben verarbeitet. Zu Steinpulver zermahlen diente er als ultramarinblaue Farbe zum Schminken.
Wirkung auf Seele
und Geist
Der Lapislazuli hilft, zu sein wie man ist und befreit von „falschen Kompromissen“. Er offenbart die innere Wahrheit und Weisheit. Er unterstützt dabei, Gefühle und Empfindungen zu vermitteln und stärkt die Fähigkeit zur „Kommunikation mit Herz“. Er fördert Selbstbewusstsein, Ehrlichkeit, Würde und Aufrichtigkeit und macht den Menschen zum „Herrscher in seinem eigenen geistigen Reich“. Er unterstützt dabei, der Wahrheit ins Auge zu schauen, offen die eigene Meinung zu äußern und Konfl ikte friedlich zu meistern.
Wirkung auf den Körper
Der Lapislazuli unterstützt Selbstheilungsprozesse bei Erkrankungen von Hals, Kehlkopf- und Stimmbändern. Insbesondere dann, wenn diese Erkrankungen durch unterdrückten Ärger entstehen und somit die Kommunikationsfähigkeit blockiert ist. Er senkt den Blutdruck, reguliert die Schilddrüsenfunktion und den Hormonhaushalt.
Tipp
Seit Jahrzehnten gibt es Nachahmungen des Lapislazuli. Da Lapislazuli in Kalkstein und Marmor vorkommen, treten oft Pyritimprägnationen auf. Dies kommt daher, dass das später entstandene Gestein Pyrit die Hohlräume des Lapislazuli auffüllt. Die so entstandenen kleinen Pyritpartikel, die auf charakteristische Weise in dem blauen Lapislazuli verteilt sind, wirken wie Goldsprenkel und sind ein Zeichen der Echtheit des Lapislazuli.
Malachit
Aus Geschichte und Mythologie
Man ist sich nicht ganz einig, ob der Name des Malachit von dem griechischen Wort „malache“ (sattgrün) oder „malachos“ (weich) abstammt. Unumstritten ist jedoch, dass er vielen Göttern, vor allem weiblichen geweiht war, im Ural der Kupferbergherrin, einer Verkörperung der Venus, in Ägypten der Göttin Hathor, in der Antike Aphrodite und Venus und in Europa Freya. Die Griechen und Römern fertigten Malachitpulver an und nutzten es zum Schminken oder als Farbe für die Malerei.
Wirkung auf Seele
und Geist
Der Malachit repräsentiert Schönheit, Verführung, Sinnlichkeit, Neugier und die musischen Künste. Er macht wissensdurstig und fördert die Fähigkeit, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen. Durch Malachit inspiriert, hat man Mut zu Risiko und verlässt sich auf sein Glück. Der Malachit macht vieles bewusst, hilft jedoch nicht dabei, Erkanntes zu verändern. Er regt die innere Bilderwelt an und macht Erinnerungen und Träume bewusst. Unterdrückte Gefühle kommen hoch und Traumata können gelöst werden – wenn man sich ihnen stellt. Des Weiteren stärken Malachite begriffliches Verstehen und Vorstellungskraft, so dass Zusammenhänge und Informationen schneller erfasst werden können. Sie fördern die Beobachtungsgabe, bringen die Gedanken ins Fließen und fördern die Entschlussfreudigkeit.
Wirkung auf den Körper
Der Malachit galt als Stein des Paradieses und wurde im Mittelalter zum „Hebammenstein“, weil er die Geburt erleichtert und Menstruationsbeschwerden lindert. Er fördert die Entwicklung der weiblichen Geschlechtsorgane und hilft vor allem bei der Lösung von sexuellen Schwierigkeiten, die durch Traumata verursacht wurden. Er wirkt stark entgiftend, lindert Rheuma und erleichtert die Entsäuerung. Dadurch regt er die Gehirn- und Nerventätigkeit an.
Tipp
Im Winterpalais der Eremitage in St. Petersburg gibt es den „Malachit- Saal“, in dem zahlreiche Säulen und Verzierungen mit Malachit belegt sind – sehenswert.
Rosenquarz
Aus Geschichte und Mythologie
Der Rosenquarz ist nach seiner Farbe benannt und gilt seit Jahrhunderten als Fruchtbarkeitsstein. Schon seit langem wird er als Edelstein bearbeitet. Die Römer benutzten den Rosenquarz zur Herstellung von Siegeln.
Wirkung auf Seele
und Körper
Der Rosenquarz unterstützt allgemein das Herz und alle Herzensthemen und hilft, kosmologische Zusammenhänge zu erkennen. Er führt den Menschen zu seinem Ursprung zurück – zum Licht und der allumfassenden Liebe. Rosenquarze stärken das Einfühlungsvermögen, fördern Selbstliebe und Selbstakzeptanz, befreien von Sorgen, stärken das Differenzierungsvermögen und lenken die Aufmerksamkeit auf die Erfüllung der elementaren Bedürfnisse. Der Rosenquarz lässt erkennen, dass es erst uns gut gehen muss, bevor wir anderen helfen können.
Wirkung auf den Körper
Rosenquarze fördern die Gewebedurchblutung, stärken Herz und Geschlechtsorgane und fördern die Fruchtbarkeit. Sie saugen Elektrosmog auf und sind daher nützliche Helfer in allen Wohnbereichen, in denen die Elektrosmogbelastung sehr hoch ist.
Turmalin
Aus Geschichte und Mythologie
Der Turmalin ist seit der Antike bekannt und hat nach Überlieferungen der ägyptischen und arabischen Mythologie die Sonne zum Leuchten gebracht. In Europa wurde er erst Anfang des 18. Jahrhunderts bekannt. Holländer hatten ihn von ihren Reisen aus Ceylon (heutiges Sri Lanka) mitgebracht. Sein Name soll von dem singhalesischen Wort „turamali“ stammen, was mit „bunte Steine“ übersetzt werden kann. Turmaline können in allen Regenbogenfarben erstrahlen, daher stammt auch die Annahme, der Stein leuchte aus sich selbst heraus. Aus diesem Grund wurde er bald als Schutzstein eingesetzt. Sehr früh schon erkannte man, dass Turmaline pyromagnetische Kristalle sind, die sich durch Reibung magnetisieren lassen. Diese elektrische Ladung sorgt dann dafür, dass er Asche, Staub und Papier anzieht. Daher wurde er anfangs auch als „Aschentrekker“ zur Reinigung von Meerschaumpfeifen verwendet. Später befasste sich der amerikanische Forscher und Staatsmann Benjamin Franklin (1706 – 1790) sehr ausführlich mit den elektrischen Eigenschaften des Turmalins.
Zwei beispielhafte Erscheinungsformen des Turmalin:
Schwarzer Turmalin
Wirkung auf Seele
und Geist
Der Schwarze Turmalin vermittelt Neutralität und Gelassenheit, leitet Spannungen ab und hilft, verborgene Ängste zu akzeptieren und ganz allgemein Ängste und Schwächen in Stärken umzuwandeln. Er schützt vor negativen Gedanken und mentalem Stress, fördert klare logische Gedanken sowie das Erkennen und Analysieren von Fehlern.
Wirkung auf den Körper
Schwarze Turmaline neutralisieren Strahleneinfl üsse, sind gut geeignet zur Narbenentstörung und lindern Schmerzen.
Tipp
Möchten Sie sich vor Mobbing, Neid und Missgunst Ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz schützen, so stellen Sie einen Schwarzen Turmalin auf Ihren Schreibtisch. Er wirkt wie ein emotionaler Blitzableiter und hält ungünstige und Kraft raubende Energien von Ihnen fern.
Wassermelonenturmalin
Wirkung auf Seele und Geist
Der Wassermelonenturmalin fördert Verständnis, Liebe und Freundschaft. Er hilft, Depressionen und Ängste zu überwinden, macht geduldig und liebevoll, unterstützt dabei, das Gefühl der Geborgenheit aus sich selbst heraus zu entwickeln. Er fördert den klaren und gezielten Ausdruck der eigenen Absichten und erleichtert die Kommunikation über das Herz.
Wirkung auf den Körper
Wassermelonenturmaline fördern die Nervenregeneration, lindern Beschwerden der Multiplen Sklerose und verbessern die Nervenreizleitung bei Muskelschwäche.